The Hacker Manifesto Poem

Flowing through the net,
Like information.

Feeling home again,
Transformed.

Playing hide and seek,
Like a big child.

Breathing bits and bytes,
Dreaming in code and exploits.

This is my world, my universe.
The beauty of the baud.

I know it’s controverse,
And out of your control.

Out of your way of thinking,
Foreign and frightening.

Not for me.
I dwell here.

You call me a criminal.
Sometimes.

Sometimes,
I’m a security pal.

Sometimes,
Even a burglar and thief.

Even though,
I never had a thought,
To harm any of you.

Burglar and thief?

That’s your belief.
Of some of ya.
Your definition.

Your law,
A variable thing.
But not my ambition.

Yes,
Maybe I am a criminal.
My crime might be curiosity.

Indicating insecurities.
Infiltrating your physical world,
Through my coded, binary interface.

Face it:
The net was invented,
For sharing.

Any attempt,
To censor it,
I circumvent.

Relax.
Enjoy and use it.
Instead of fighting it.

Don’t encapsule.
Don’t separate.
Be open and helpful.

Share.

Don’t hate me,
Don’t fear me,
For being this way.

Care, as I do.
Evolve and secure.
Fight surveillance.

And dance with the electron.

Cause I am a hacker, a cypherpunk,
And this is my universe,
My kind of prank.


(This poem is kindly based on the Hacker Manifesto published in the Phrack Magazine in 1986.
But it is more strongly based on the Chaos Computer Club Hacking Ethics to not litter with other peoples data and fight for privacy)

Autism in the eyes of the others

You say: I am selfish.
Yeah, like a fish,
That screams for water.

Cause I trepassed my border,
But you didn’t recognize.
Think: I’m lazy and sappy.

You say: I am complaining,
Playing weakling.

Why?
It’s just my thing.

You say: I’m pretending,
Day for day,
And year for year.

You never get near,
Thinking,
If it has any meaning.

Even after I get diagnosed,
You aren’t disposed,
To believe me.

I just must bear it,
Ignore and suppress it.
Year after year and year…

You tell me to just shut up,
And behave like „normal“.

Others can do also,
So why not I?

You say: It’s my favourite fable.
Pretending I am not able.

And that I just get worked up,
About everythin‘,
In an instant.

And could just let it be,
And have luck instead.

You don’t get snotty about it,
And give a shit,
It’s all my fault anyway.

The headaches?
Just an illusion.

Pressure on my brain?
Unpossible pain.

Evoked by something,
That can’t be proven.
I feel like a delusion.

Since decades.

You say: I prefer to suffer,
And make my pain grow,
Just to enjoy the show.

You really believe that?

Irony is my enemy,
As being sarcastic.

You tell me,
Everything could me fantastic,
If I would behave like you.

You tell me,
If I only would hear,
On the wise words of all other!

There would be nothing,
To bother me at all.

No beat ups,
No mistreatments.

Even spit in my face,
Would be absent.

All the contempt,
All that being laughed at,
Feeling like a wreck.

All the burnouts,
Would burn away.

And being autistic,
In the eyes of the other,
Would just be „the kick“.

You get the flick?

All the lack,
Of understanding,

All the handling,
Like „Try harder!“,
And „Others don’t complain“,
Would drain away.

I feel like,
I’m on the wrong play.

I should drain my being,
To be such foreign?!

Just want to jump,
In front of the next train,
To release the pain.

Am I wrong?
Are they right?
Should I stop the fight?

Fuck it!
Trust yourself.
It’s better for your health.

Shout out loud,
How you sense!

Even if it makes no sense,
To anyone,
But you.

Autismus in den Augen der anderen

Ich bin egoistisch,
Wie ein Fisch,
Der nach Wasser schreit.

Bin nicht gescheit.
Bild mir alles nur ein,
Vor allem Schmerz und Pein.

Ich stell mich nur an,
Meist an der falschen Schlang.
Die sich mein Leben lang,
Um meinen Hals schlang.

Ich steiger mich rein,
Weil unglücklich sein,
Das ist einfach mein.

Ich leide halt gern,
Je mehr, je besser.

Bitte,
Gib mir doch kurz Dein Messer.

Ich liebe Schmerzen,
Um nicht zu scherzen.
Sarkasmus im Überfluss.

Müsst nur auf die Ander’n hörn,
Und all die Dinge,
Die mich stör’n,
Würden aufhör’n.

All die Schläge,
Misshandlungen.

All die Beleidigungen,
Und Abgrenzungen.

All die Spucke im Gesicht,
Und das Gefühl,
Als sei man Gicht.

All die Unfähigkeit,
Und ich bleibe trotzdem bereit,
Weiterhin alles zu gegeben.

Alles streben,
Und das Ausgelacht werden.

All die Verachtung,
Tag ein und aus.

All das Unverständnis,
All das „Streng Dich mal an“.
Und das „Dann kannst Du das auch“

Jedes Mal wie ein Tritt in den Bauch,
Ab und zu der Gedanke:
Ich könnt‘ mich erhängen…

All das Unverständnis,
Wegen der Unsichtbarkeit,
Schafft Unsicherheit.

Bin ich falsch?
Und haben sie recht?
Nehm ich falsch wahr?

Fuck it!
Vertrau Dir.

Und kommunizier,
Laut und klar,
Wie es Dir geht.

Auch wenn es keiner versteht.

Shaolin Energy

Be mindful,
of what you give your mind to eat.

If it’s all suffer, hate and pain,
that is what you gain.

Explore the inside,
more than the outside,
to learn there is no side.

All is energy.
Everything you see,
And everything you don’t.

You are not your thoughts,
And not your feelings.

Step a step back.
Now you can see the track.

All is flowing by,
If you don’t identify.

Embrace the change.
I know it’s strange,
But the only thing that stays.

Breathe happiness.
Learn to flow.

Manage your mind.
Cultivate your Qi.
There is no enemy.

Respect.
Relax.
Let be.

Tentakel

Eine kalte, schleimige Tentakel klatscht auf meinen Unterarm und ich schlage laut nach Luft japsend die Augen auf!
Das Bild eines Ertrinkenden, der nur knapp dem Tod entkommend, die Wasseroberfläche durchbricht, schwappt durch meine Gedanken.
Aus Reflex betaste ich meinen Arm – weder Tentakel noch Schleim -, während das Echo eines blubbernden „Hil..Hiiilfee“-Schreis verhallt (als wäre noch jemand kurz davor zu ertrinken).
Erschrocken schaue ich mich in der Dunkelheit des Raums um. Graue Luftblasen steigen vor meinen geistigen Augen zur Zimmerdecke empor, doch physikalisch können sie nicht existieren, weswegen ich sie als Nachwirkungen des Albtraums abtue und zur Seite schiebe.
Mein Mund ist trocken, schmeckt fast wie nasser Sand und mein Herz klopft immer noch wild in meiner Brust.
Gedanken versunken reibe ich unentwegt über den Arm, doch das glitschige Gefühl bleibt, genauso wie der leicht algige Geruch in meiner Nase.
Ich schüttele den Kopf, schlage mit der flachen Hand gegen meine Stirn. Alles nur Einbildung aufgrund eines sehr realistischen Albtraums, dessen Effekt rasch verschwinden wird. Zur Beruhigung meiner Nerven schalte ich eine der Klemmlampen an, dann noch eine und als auch das nicht weiter beruhigend wirkt, drücke ich noch den An-Knopf meiner Videospiel-Konsole. Der Fernseher strahlt ein buntes Bild eines bekannten Jump-n-Run-Spiels aus.
Doch ich denke immer noch an diesen Traum. Er war schon sehr seltsam gewesen. Und wirklich sehr realistisch…
Soweit ich mich erinnern kann. Doch je mehr ich mich versuche zu erinnern, desto schneller werden die Szenen in meinem Kopf in dichten, weißen Nebel des Vergessens gehüllt. Einerseits beruhigt es mich. Anfangs zumindest. Bestätigt es doch die Theorie, dass alles nur vernachlässigbare Einbildung war und ich mir keine Sorgen zu machen brauche.
Sich keine Sorgen machen, ist sozusagen mein Mantra. Die Welt ist gut so wie sie ist. Und solange man lernte sie zu akzeptieren, konnte einem kein Unheil geschehen. Oder zumindest nichts unrechtes.
Doch eigentlich wusste ich, dass diese Weltsicht naiv war, schon bevor diese Hand plötzlich aus meinem Fußboden empor schnellte.
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Sei Du selbst

Ich bin nicht hier,
um Dich zu ändern.

Denn Änderung,
hat nur einen Ursprung.

Du selbst.

Selbst wenn es Dir nicht gefällt,
Du Dich für einen Schwächling hälst,

Auf die Veränderung wartest,
Dein Hirn zermatterst,

Matte Vorstellung.

Nur einer,
hat Dein Leben im Griff.

Hörst Du den Pfiff?
Folge ihm.

Und sei Du selbst.