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Wahlversprechen? Wahlverbrechen?

Wahlversprechen,
reimt sich nicht umsonst auf Gebrechen.

Verbrechen an der Wählerschaft,
verpuffen bisher ungestraft.

Vergessen bis zur nächsten Wahl…
Ach, wen kümmert denn das all?

Doch konsequenter wäre es,
Politiker daran zu messen,
was sie nicht vergessen.

Eine Wahl ist ein Auftrag –
oder etwa nicht?

Bei Nichterfüllung,
droht neben Enthüllung,
eine saftige Strafe für die schwarzen Schafe.

Ein Politiker,
sei Angestellter des Volkes.
So wurde mir erzählt.

Ich verstehe nicht,
wieso man sich daran nicht hält.

Wieso gilt diese Regel dann nicht,
wenn er oder sie ist erwählt?

Lasst das Volk eine Abmahnung schreiben,
um verräterisches Vergehen zu vermeiden!

Bei Auftrag nicht erfüllt,
sollte unverhüllt,
gleiches Recht für alle gelten.

Egal ob angestellt,
durch Wirtschaft oder Volk.

Logisch, daraus folgt:

Mehrfache Verweigerung,
ist der Ursprung,
für Entlassung.

Ohne Entschädigung,
Ohne Rente.

Sonst ist die Regel nicht mehr,
als eine lahme Ente.

Ein kleines bisschen Freiheit

Ein kleines bisschen Freiheit 

Mein erstes Buch im Self Publishing Format ist online und es ist ein Gedichtband mit Gedichten über Politik, Hacks und Liebe 🙂

Er ist unter Creative Common Lizenz verfügbar, d.h. Du kannst es hier downloaden und weiter geben nur sei so nett und verlinke hier her.

Und wenn Du mich unterstützen möchtest, wäre es schön, wenn du die Kindle Version kaufen würdest.

Alter Staub

In „uns’rer“ Demokratie
regiert das Volk nie.

Es gibt seine Stimme ab,
und ab und zu ein Kreuz.

Kreuzt Missmut doch mal seinen Weg
weckt das nur den Reflex:

„Man kann nichts machen“
wie könnt ich’s hassen
diesen Spruch immerzu zu hörn.

Hörst lieber auf Politiker,
auf Prediger und Vorgesetzte
als auf Dein eig’nes Herz.

Schau Dir an Dein Parlament
es hat verpennt
den Anschluss an meine Generation.

Ich seh nur verstaubte Phrasen,
zerfurchte Falten,
eine Masse an Alten.

Ich seh nur geldgierige Geier,
und faule Eier,
Egoismus und Überwachungswahn.

Unverständnis und Unwissenheit
gepaart mit Ignoranz,
das braucht kein Schwanz.

Einer meinte mal,
man könne dort was bewegen.

Von wegen!
Bewegung in antiken Anstalten
verwirbelt nichts als alten Staub.

Das „Wir beschützen Dich“ Gedicht

Eine unsichtbare Welle,
schwappt langsam über Dich hinweg.

Ein klingelndes Telefon,
und Du hebst ab.

Der Computer freut sich!
Aktualisiert Dein Profil.

Speichert Deine Daten,
Deinen Standort.

Kennt Deine Freunde,
Deine Bekannten.

Deine Vergangenheit,
ist Deine Zukunft.

Ein Raster,
aus grünen Gattern.

Siebt gut von böse.
Bist Du Mensch oder Terrorist?

Theoretisch ist jeder Terrorist.
Es ist nur ein Knopfdruck.

Gib uns Deine Fingerabdrücke!
Wir speichern und vermessen Dich.

Sechs Monate auf Bewährung.
Dein Leben lang.

Langsam bricht der Damm,
der Freiheit von Unterdrückung trennt.

Das Vorratsdatenspeicherungs Gedicht

Wo bist du gewesen?
Komm lüg mich nicht an!

Es hat keinen Sinn,
denn ich weiss es genau!

Ich weiss wo du bist,
und wo du hingehst.

Es ist elektronisch erfasst,
ganz… ganz ohne Spass.

Ich weiss mit dem du gehst
und auf wen du so stehst.

Weiss mit wem du redest,
und was du gleich machst.

6 Monate auf Bewährung,
dein Leben lang.

Ich weiss, was du weisst,
und wann du abweichst.

Abweichst von der Norm,
die definiert ist längst schon.

Denn wenn du abweichst,
dann sei dir gewiss!

Du bekommst nicht bloss Ärger!
…auf das dich keiner vermisst…

Demokratie! Demokratie!
Flieh, flieh, flieh!