Archiv der Kategorie: Gedichte

Sei Du selbst

Ich bin nicht hier,
um Dich zu ändern.

Denn Änderung,
hat nur einen Ursprung.

Du selbst.

Selbst wenn es Dir nicht gefällt,
Du Dich für einen Schwächling hälst,

Auf die Veränderung wartest,
Dein Hirn zermatterst,

Matte Vorstellung.

Nur einer,
hat Dein Leben im Griff.

Hörst Du den Pfiff?
Folge ihm.

Und sei Du selbst.

Kein Ergeben

Klätschnaß bis auf die Haut,
fühlt sich an wie vertraut.

Wenn der Sonnenschein,
zum Regen wird.

Schönheit,
sich unter Dreck verbirgt.

Das ist das Leben.
So wie wir es erleben.

Wir werden uns nicht ergeben,
nur weil’s mal nicht so läuft.

Kummer wird oft ersäuft,
doch keine Welle,
bereitet ne wahre Delle.

Auch wenn Dreck,
unser wahres Ich versteckt,
ist es doch nie verdeckt.

Wir leben unser Leben,
so nah wie’s möglich ist.

Solang der Sinn,
sich mit dem Tun verbind‘
ist alles ok.

Wir werden uns nur nie ergeben.

Für mehr Spass beim lernen

Die Schule?
Hab ich geschmissen.
Drauf geschissen.

Zu lernen,
wann wer anders es denkt,
ist mir zu ungelenk!

Ich lerne sehr gern,
bin Autodidakt,
und helfe Wissen zu vermehr’n.

Doch lernen als Zwang,
führt zu dem Drang,
es zwanghaft zu vergessen.

Sei lieber besessen,
besser zu werden,
in was Du liebst.

Das gibt Dir Kraft!

Mit Spass und Freude,
lässt sich mehr erreichen!

Regeln,
die mir mißliegen,
will ich ausweichen.

Lernen muss von innen reifen.

Das sollten Schüler als erstes begreifen.
Ansonsten können sie nicht wirklich was erreichen.

Ihr hämmert von aussen auf uns ein,
soll das etwa intelligent und sinnvoll sein?

Das interessiert kein Schwein!
Lasst das sein.

Druck und Noten zum Erpressen,
führt nur zu Frust,
und dem Wunsch zu vergessen.

Für mehr Spass!
Für mehr Individualität!
Es ist nie zu spät.

Wahlversprechen? Wahlverbrechen?

Wahlversprechen,
reimt sich nicht umsonst auf Gebrechen.

Verbrechen an der Wählerschaft,
verpuffen bisher ungestraft.

Vergessen bis zur nächsten Wahl…
Ach, wen kümmert denn das all?

Doch konsequenter wäre es,
Politiker daran zu messen,
was sie nicht vergessen.

Eine Wahl ist ein Auftrag –
oder etwa nicht?

Bei Nichterfüllung,
droht neben Enthüllung,
eine saftige Strafe für die schwarzen Schafe.

Ein Politiker,
sei Angestellter des Volkes.
So wurde mir erzählt.

Ich verstehe nicht,
wieso man sich daran nicht hält.

Wieso gilt diese Regel dann nicht,
wenn er oder sie ist erwählt?

Lasst das Volk eine Abmahnung schreiben,
um verräterisches Vergehen zu vermeiden!

Bei Auftrag nicht erfüllt,
sollte unverhüllt,
gleiches Recht für alle gelten.

Egal ob angestellt,
durch Wirtschaft oder Volk.

Logisch, daraus folgt:

Mehrfache Verweigerung,
ist der Ursprung,
für Entlassung.

Ohne Entschädigung,
Ohne Rente.

Sonst ist die Regel nicht mehr,
als eine lahme Ente.

Ein kleines bisschen Freiheit

Ein kleines bisschen Freiheit 

Mein erstes Buch im Self Publishing Format ist online und es ist ein Gedichtband mit Gedichten über Politik, Hacks und Liebe 🙂

Er ist unter Creative Common Lizenz verfügbar, d.h. Du kannst es hier downloaden und weiter geben nur sei so nett und verlinke hier her.

Und wenn Du mich unterstützen möchtest, wäre es schön, wenn du die Kindle Version kaufen würdest.

Unschwarz

Du siehst nur schwarz,
Wo gar keine Farbe ist.

Fühlst Dich zerrissen,
beschissen.

Und wenn Dich wer fragt:
„Was is’n?“
Nur Schulterzucken.

Du brauchst Dich nicht zu ducken.

Hab keine Angst vor Morgen,
Scheiss auf Terror-Sorgen.

Grippe ist gefährlicher,
also so ’nen IS-Möchtegern.

Scheiss auf Morgen,
darüber kannst Du Dich morgen sorgen.

Denn Dein Leben ist jetzt.
Und das ist das einzige Gesetz.

Auf der Flucht und doch ein Fluch

Ich hab Angst und bin allein.
Allein unter vielen.
Ich wär viel lieber daheim.

Doch dort herrscht Terror und Krieg.
Krieg, ist niemands Sieg.

Die Zuflucht nach der Flucht,
ist auch nur ein Fluch.

Sie sagen ich bin Terror und Gewalt.
Diese Angst ist uralt.
Die Angst vor dem Fremden.

Soll ich so hier verenden?
Ich versteh nicht ihre Sprache oder Kultur.

Was ich will, ist Frieden nur.

Doch ein paar Einzelgänger,
sind Gewaltanhänger.

Was soll ich nur unternehmen?
Um ihnen die Angst vor mir zu nehmen?